Identität stärken und positives Image aufbauen - Peine Marketing – neue Geschäftsführung am Start

13.09.2021

Willkommen in Peine: Der Aufsichtsratsvorsitzende, Bürgermeister Klaus Saemann (rechts), und der bisherige Peine Marketing-Geschäftsführer Harald Stolte (links) begrüßten Anja Barlen-Herbig (Mitte) in der Fuhsestadt.
Willkommen in Peine: Der Aufsichtsratsvorsitzende, Bürgermeister Klaus Saemann (rechts), und der bisherige Peine Marketing-Geschäftsführer Harald Stolte (links) begrüßten Anja Barlen-Herbig (Mitte) in der Fuhsestadt.

Geschäftsführerwechsel beim Stadtmarketing: Anja Barlen-Herbig hat zum 1. September die Leitung der Peine Marketing GmbH (PeMa) übernommen. Sie ist seit 20 Jahren im Stadt- und Standortmarketing tätig – in Niedersachsen, Heidelberg und auch international. In den letzten zwei Jahren war sie verantwortlich für die Neustrukturierung der Einbeck Marketing GmbH.
Gemeinsam mit dem Team der PeMa möchte sie für die Stadt Peine ein ganzheitliches Stadtmarketing aufsetzen. Die Gesellschaft wird sich künftig breiter aufstellen und ihre Aktivitäten auf vier Themensäulen fokussieren: Tourismus, Event, Citymanagement und Standortmarketing. Der engen Zusammenarbeit mit der städtischen Wirtschaftsförderung, dem Kulturring Peine, der Kaufmannsgilde und der WiTo GmbH des Landkreises kommt dabei besondere Bedeutung zu.
Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Saemann, Sören Stolte, Vorsitzender des Sponsorenbeirats, sowie der gesamte Aufsichtsrat freuen sich sehr, dass Frau Barlen-Herbig mit großem Tatendrang in Peine antritt.
„Es ist Zeit, dass die entwickelten Ideen und Pläne zur Neuausrichtung der Gesellschaft nun durch Frau Barlen-Herbig und ihrem Team mit Weitsicht und gut strukturiert umgesetzt werden.“, so Klaus Saemann und begrüßt Anja Barlen-Herbig sehr herzlich in Peine.

Sören Stolte ergänzt: „Die Sponsoren haben auf den Neustart gewartet und für den Neustart steht Frau Barlen-Herbig! Herzlich Willkommen in Peine, Frau Barlen-Herbig.“

„Stadtmarketing hat das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit einer Stadt zu sichern und weiter zu entwickeln. Es geht um eine zukunftsorientierte Profilierung – dazu ist ein integrierter Ansatz erforderlich, der die unterschiedlichen Facetten der Stadt aufgreift“, erklärt Anja Barlen-Herbig.
Der Wettbewerb der Städte habe sich in den letzten Jahren verschärft – letztendlich gehe es dabei um Menschen: Gäste, Bürger, Heimkehrer, Unternehmer, Investoren, Fachkräfte.
Peine stehe vor großen Herausforderungen, aber auch vor großen Chancen. Die Fuhsestadt habe echtes Potential, sich als zukunftsfähiger Standort zu profilieren. Dabei könnte sich die Nähe zu den beiden Großstädten Braunschweig und Hannover sowie das immense Einzugsgebiet als Vorteil erweisen. „Um Strahlkraft zu erlangen, wird es unsere gemeinsame Aufgabe sein, die Identität der Stadt Peine nach innen zu stärken und nach außen ein authentisches und positives Image aufzubauen – mit dem wir die jeweiligen Zielgruppen erreichen. Jede Stadt ist einzigartig, hat ihre eigene DNA – wir müssen die „Marke Peine“ entwickeln und sichtbar machen.“
Profitieren könne Peine auch von einem Zukunftstrend, der sich deutschlandweit abzeichnet. „Kleine und mittlere Städte erleben gerade eine Renaissance. Menschen aus den Großstädten zieht es in ländliche Regionen und kleinere Städte. Diese Entwicklung wurde durch Corona noch einmal verstärkt. Peine kann diesen Trend nutzen und sich entsprechend positionieren.“
Dabei rückt auch die Entwicklung der Innenstadt in den Fokus. Gerade der innerstädtische Handel steht vor großen Herausforderungen, aber auch die Ansprüche der Bewohner an ihre Stadt verändern sich. Bei PeMa wird daher künftig der Bereich Citymanagement ausgebaut.

„Die Innenstädte befinden sich seit Jahren im Wandel. Corona hat jedoch noch einmal das Brennglas auf die Probleme gelenkt. Wir konnten einen Blick in die Zukunft werfen und sehen, was uns erwartet, wenn wir nicht handeln: die Innenstädte veröden“, so Barlen-Herbig. „Dieser Blick eröffnet uns aber auch eine Chance. Wir können jetzt gemeinsam nachhaltige Projekte aufsetzen, die die Innenstadt stärken und weiterentwickeln – zu einem lebendigen Zentrum, das Arbeiten, Wohnen, Einkaufen, Gastronomie, Tourismus und Kultur verbindet, die Aufenthaltsqualität steigert und die Multifunktionalität erhält.“

Bund und Land haben dafür Corona-Fördertöpfe bereitgestellt. Noch im Herbst dieses Jahres soll eine Zukunftswerkstatt für die Innenstadt aufgesetzt werden. Darüber hinaus haben die Wirtschaftsförderung der Stadt und PeMa einen umfassenden Förderantrag auf den Weg gebracht und wichtige Schlüsselprojekte für die Zukunft definiert – Nutzungskonzepte für Leerstände, digitales Leerstandsmanagement, smartes Einkaufen und eine grüne Stadt-Oase mit Kulturprogramm sind nur einige dieser Projekte.
„Stadtmarketing wird häufig nur mit Werbung gleichgesetzt – doch die Aufgabe ist viel umfassender. Stadtmarketing setzt Impulse, moderiert Prozesse und ist Schnittstelle zur Stadtgesellschaft“, weiß Anja Barlen-Herbig. „Egal wie groß oder klein eine Stadt ist, erfolgreich sind nur die Städte, in denen die Synergien aller Akteure positiv zusammengeführt und in einen zukunftsfähigen Gestaltungsprozess eingebunden werden. Ich freue mich schon sehr auf die Zusammenarbeit!“

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